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Staatliche Kunsthalle

Aus Stadtwiki Baden-Baden


Staatliche Kunsthalle
In der Staatlichen Kunsthalle sind Ausstellungen klassischer, moderner und zeitgenössischer Kunst zu sehen.

Gebäude
Adresse Lichtentaler Allee 8a

76530 Baden-Baden

Architekt/in Hermann Billing
Bau Datum 1907

Kontaktdaten
Telefon 07221/30076-3
Fax 07221/30076-500
E-Mail Offizielle E-Mail
Website [www.kunsthalle-baden-baden.de Offizielle Website]

Museumsinfo
Eröffnung 03.04.1909
Museumstyp zeitgenössische Kunst
Öffnungszeiten Di-So 10-18Uhr
Eintritt 7 €

Leitung Johan Holten

Karte (Routenplaner)
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Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden gehört zu den ältesten Kulturinstitutionen der Stadt und der Region. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1909 sind in ihr Ausstellungen klassischer, moderner und zeitgenössischer Kunst zu sehen. Die Staatliche Kunsthalle liegt zwischen dem Museum Frieder Burda und dem Kulturhaus LA8 in der Lichtentaler Allee und ist Teil der Baden-Badener Museumsmeile.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits in den 1890er Jahren sehnten sich Karlsruher Künstler nach einem eigenen Galeriegebäude, um wechselnde Verkaufsausstellungen veranstalten zu können. 1906 stellt der Maler Robert Engelhorn das "Projekt einer permanenten Kunstausstellung" der Öffentlichkeit vor. Robert Engelhorn ist Sohn des Mitbegründers der Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF) und verfügt daher über die finanziellen Mittel, um das Projekt auf den Weg zu bringen. Als Standort für das Gebäude wird wegen der größeren Publikumswirksamkeit Baden-Baden ausgewählt. Mit dem Bau wird der erfahrene Museumsarchitekt Hermann Billing beauftragt.

Am 3. April 1909 wird das Gebäude von Großherzog Friedrich II. und seiner Gemahlin eröffnet. Was den Museumsbau angeht, der sich im Nachhinein als sehr zweckmäßig erwiesen hat, ist die Öffentlichkeit geteilter Meinung. Während die Einen in ihm einen Tempel sehen, sprechen die Anderen von einem Krematorium oder sogar von einem Stall. Von 1909 bis 1934 werden in der Kunsthalle wechselnde Ausstellungen gezeigt. Vermutlich seit den 1920er Jahren befindet sich die Kunsthalle in staatlichem Besitz, da der Stifter Engelhorn durch die Inflation beträchtliche Vermögensverluste erleidet.[1]

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ändert sich das Ausstellungsprogramm. Nach dem zweiten Weltkrieg wird das Gebäude zuerst als Bibliothek genutzt. Im Jahr 1951 wird der Kunsthallenbetrieb wieder aufgenommen.

Seit 2004 ist die Kunsthalle mit dem Neubau des Museums Frieder Burda durch eine gläserne Brücke verbunden.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Engelhorn Vermögensverluste