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Museum Paleotechnikum

Aus Stadtwiki Baden-Baden

Marktplatz um 1830 mit dem Museum Paleotechnikum am rechten Bildrand
Antiquitätenhalle um 1840

Das Museum Paleotechnikum (auch Museum Palaeotechnicum) war eine von Friedrich Weinbrenner 1803-1804 am Marktplatz errichtete Antiquitätenhalle zur Ausstellung römischer Funde aus dem Stadtgebiet von Baden-Baden. Die Halle wurde im Stile eines antiken Tempels gebaut, mit vier hohen Säulen am Eingang. Bereits 1846 wurde die Antiquitätenhalle wieder abgerissen.

Inschrift an der Antiquitätenhalle[Bearbeiten]

An der Wand der Halle war folgende Inschrift zu lesen[1]:

Monumenta haec qualiacunque romanae dominationis cultusve Deo Mercurio habiti passim in terris Badensibus vicinisque regionisbus detecta in memoriam gentis quondam late per orbem terrarum imperantis conquiri et in hoe Musaeo conlocari jussit Carolus Fridericus, S. R. J. Elector, Anno MDCCCIV.

In seinem zeitgenössischen Reiseführer "Baaden" übersetzt Aloys Schreiber:

Diese verschiedenen Denkmahle der Römerherrschaft und der Verehrung des Merkur, welche nach und nach in und um Baaden und der benachbarten Gegend aufgefunden wurden, liess Churfürst Carl Friedrich, zum Andenken des einst weitherrschenden Volks, zusammen in diesem Musäo aufstellen.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Baaden in der Marggrafschaft mit seinen Bädern und Umgebungen von A. Schreiber Carlsruhe, 1805 S218