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Merkur

Aus Stadtwiki Baden-Baden

Der Merkur oder auch Großer Staufenberg ist der Hausberg von Baden-Baden. Der 668m hohe Berg liegt östlich der Stadtmitte auf der Gemarkung von Baden-Baden und Gernsbach. Sein Gipfel mit Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel, das mit Hilfe einer Standseilbahn zudem ohne Mühen erreicht werden kann.

Attraktionen auf dem Merkurgipfel[Bearbeiten]

Auf Baden-Badens Hausberg Merkur genießen die Besucher den Fernblick auf die umliegenden Gipfel des Schwarzwaldes wie zum Beispiel Battert, Fremersberg oder auch in Richtung Badener Höhe mit dem markanten Friedrichsturm. In der fernen Rheinebene kann man den mäandernden Rhein im Sonnenlicht glitzern sehen. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt den Merkurturm und genießt die Aussicht von dessen Aussichtsplattform.

Am Fuß des Turms gibt es eine Liegewiese. Den Besuchern stehen einige Liegestühle zur Verfügung. Da diese sehr beliebt sind, kann es sich lohnen eine Decke oder ein Handtuch mitzubringen. Die kleinen Besucher finden südöstlich des Turms einen Kinderspielplatz. Am Fuß des Turms gibt es außerdem eine Grillstelle.

Die Installation Merkurs Würfel bestehend aus großen Steinwürfeln informiert über Gesteinsvorkommen in der Region.

In der Bergstation der Merkurbahn ist das Restaurant Merkurstüble untergebracht. Von der Terrasse kann man bei einer kühlen Erfrischung und leckeren Speisen weiter die grandiose Aussicht genießen.

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Berg ist nach Merkur benannt, dem altrömischen Gott des Gewerbes und des Handels. Die Bezeichnung leitet sich von einem auf dem Gipfel gefundenen Weihestein ab, der heute im Stadtmuseum zu besichtigen ist. Auf dem Gipfel wurde ein Abguss des Originalsteins aufgestellt. Ursprünglich hieß der Berg Großer Staufenberg. Dieser Name leitet sich von der Bezeichnung Stauf für ein Trinkgefäß ab. Er spielt auf die Bergform an, die einem umgekehrten Trinkbecher ähnelt.

Gleitschirmsport[Bearbeiten]

Auf dem Gipfel gibt es zwei Startgelände für Gleitschirmflieger. Das erste Startgelände Merkur West wurde 2002 eingerichtet und ist direkt auf den Orkan Lothar Ende 1999 zurückzuführen. Der Orkan entwurzelte nicht nur in Baden-Baden zahlreiche Bäume. Auf dem Merkur sorgte er für ausreichend Platz für die Gleitschirmflieger. Seit 2006 existiert auch noch ein zweites Fluggelände Merkur Nordost, das 2015 nocheinmal erweitert und dadurch sicherer gemacht wurde.[1] Die Gleitschirmflieger Baden-Badens sind im Gleitschirmverein Baden e.V. organisiert. Die Landewiesen liegen am Fuß des Berges.

Ostereiersuche auf dem Merkur[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel Ostereiersuche auf dem Merkur

Einmal im Jahr laden die Betreiber Bergbahn alle Kinder zur Ostereiersuche auf den Merkur ein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Artikel Attraktion am Himmel über Baden-Baden von Ulrich Philipp im Badischen Tagblatt 18.05.2015


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