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Kurhauskolonnaden

Aus Stadtwiki Baden-Baden

Die Kurhauskolonnaden sind zwei einstöckige Ladenzeilen zwischen Kurhaus und der Reinhard-Fieser-Brücke, die parallel zur Werderstraße verlaufen. Hier sind über 20 sehr exklusive Geschäfte untergebracht. Die Kurhauskolonnaden sind mit großen Vordächern versehen, so dass die Gäste auch bei schlechtem Wetter an den Schaufenstern entlang bummeln können. An der nordwestlichen Ecke schließt die Konzertmuschel an die Kurhauskolonnaden an.

Geschichte[Bearbeiten]

Beim Bau des alten Promenadehaus, dem Vorgänger des heutigen Kurhauses, 1766 wurde auch eine Kastanienallee als Verbindungsweg zwischen Stadtzentrum und Promenadehaus angelegt. Schnell entdeckten Händler diese Kastanienallee für sich. Sie stellten hier ihre Verkaufsstände auf und boten den zahlungskräftigen Kurgästen ihre Waren an. 1818 baute Friedrich Weinbrenner die Stände zu Holzbuden um. Im Zuge der Modernisierung des Kurzentrums 1867 / 1868 erhielten die Kurhauskolonnaden nach dem Vorbild Pariser Einkaufspassagen ihr heutiges Erscheinungsbild. Errichtet wurden diese festen Steinbauten nach den Plänen Carl Dernfelds.

Quellen[Bearbeiten]

  • Helmuth Bischoff Baden-Baden: Die romantische Bäderstadt im Tal der Oos. Kurbetrieb zwischen Casino, Park und Kloster. DuMont, Köln 1996, ISBN 3-7701-3086-3 S. 114 ff.
  • Serie in den Badischen Neuesten Nachrichten zur Baugeschichte der Kurhaus-Kolonnaden [[1]]
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